Gemäß dem von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) berechneten KOF-Globalisierungsindex weist Belgien im Zeitraum von 1970 bis 2006 den höchsten Grad der Integration in die Weltwirtschaft auf.
Mit
einem KOF-Index von 91,51 für das Jahr 2009 steht Belgien damit an erster Stelle der am stärksten globalisierten Länder und verweist Irland (91,02), die Niederlande und die Schweiz auf die Plätze.
Der von der Hochschule berechnete Index misst anhand von 25 Variablen den Grad der Integration eines Landes in die globale Wirtschaft. In den Index eines Landes fließen beispielsweise ausländische Direktinvestitionen, internationaler Briefverkehr, die Anzahl von Ikea-Niederlassungen sowie der Handel mit internationalen Büchern ein. Der Erhebungszeitraum umfasst die Jahre 1970 bis 2006.
Legt man ausschließlich wirtschaftliche Kriterien an, liegt Belgien mit einem Index von 91,63 an fünfter Stelle hinter Malta, Irland und Luxemburg. Singapur nimmt hierbei den ersten Rang ein. Hinsichtlich der politischen und der sozialen Dimension der Globalisierung liegt Belgien mit einem Index von 97,01 hinter Italien und Frankreich auf Platz 3 (Politik) bzw. auf Platz 10 (Soziales).
27. Januar 2009 Copyright © L'Echo.be
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